Pfarrgemeinderat:

Was macht der Pfarrgemeinderat?

Der Pfarrgemeinderat (PGR) ist das vom Erzbischof anerkannte Laiengremium auf der Ebene der Pfarrei. Er wird von den wahlberechtigten Katholiken (Gemeindemitgliedern) direkt gewählt. Jede Pfarrei wählt ihren eigenen Pfarrgemeinderat. In allen gesellschaftspolitischen Fragen entscheidet und handelt der PGR eigenverantwortlich.

Der PGR organisiert und vernetzt das soziale Leben und das soziale Angebot der Pfarrei. Darunter fallen u.a. alle Gruppierungen wie z.B. Kleinkinder, Jugend, Senioren usw. Er behält den Überblick und vernetzt alle Gruppierungen. Im Rahmen des Pfarrgemeinderates werden regelmäsig die Aktivitäten der Pfarrei beläuchtet und gesteuert.

Der PGR besitzt Beschlussrecht in allen Fragen, die mit der Aufgabe zusammenhängen, „geselschaftliche Entwicklungen und Probleme zu beobachten, zu überdenken und sachgerechte Vorschläge einzubringen“ (vgl. Satzung § 2 Abs. 3c)

Außerdem berät und unterstützt der Pfarrgemeinderat die Pfarrer und pastoralen Mitarbeiter bei der Seelsorge und der Planung der Gottesdienste und Sakramente. Der Pfarrgemeinderat ist Ansprechpartner bei Problemen oder Wünschen der Pfarreimitglieder.

Die Wahl findet alle vier Jahre statt, zuletzt 2018. Wahlberechtigt sind alle Katholiken ab 14 Jahre. Gewählt werden können alle Katholiken, die das 16. Lebensjahr vollendet haben.