Liebe Mitchristen, Ehrenamtliche, Freunde in unserem Pfarrverband und liebe Kolleg*innen im Hauptamtlichen-Team,
wenn ich diesen Artikel schreibe, liegt meine Verabschiedung hinter mir und die letzten Wochen als Gemeindereferentin in unserem Pfarrverband vor mir. Nach erfüllten 12 Jahren in unserem Pfarrverband fällt der Abschied nicht leicht, dessen Termin so plötzlich und anders als einmal gedacht gekommen ist. Aber das Leben stellt uns immer wieder vor unerwartete Herausforderungen.
Alles begann im September 2013, als P. Bernard Guhs SVD mich so herzlich aufgenommen hat. Ich blicke zurück auf 12 erfüllte Jahre und WIE schön und erfüllt sie waren, haben Sie/habt ihr mir mit einem zu Herzen gehenden Rückblick und einem wundervollen Abschiedsabend gezeigt. Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen, die diesen schönen Abend federführend geplant und bei allen, die ihn mitgestaltet haben. Es ist keine Selbstverständlichkeit und ich weiß es sehr zu schätzen.
Der meditative Text (Seite 9, Rechts) drückt meine Gedanken sehr gut aus. Der Gottesdienst und der Abend der Verabschiedung mit all seinen berührenden Beiträgen und Worten war wie ein dankbarer und wundervoller Rückblick auf meine Wegstrecke im Pfarrverband – unter meinem Lebensbaum. Ich danke auch allen Gästen, die der Einladung zu diesem Abend gefolgt sind – sie erzählen auch von meinem bisherigen Lebensweg und sind schon so manche Strecke mit mir gegangen.
Viele wunderbare menschliche Begegnungen, Gottesdienste, Veranstaltungen, die Rom-Reisen, das Mysterienspiel, Worte und Gedanken, sowie die vielen Momente, in denen wir gemeinsam von Herzen gelacht haben, dazu gehört auch das Lachen beim 10 Uhr-Kaffee in der Teeküche mit Devis, die Steyler-Feste, Gottesdienste und Begegnungen. Die Dekanats-Mini-Wochenenden mit der Jugendstelle und P. Rajesh SVD, die wundervolle Ökumene und viele weitere schöne Momente; sie alle werde ich im Herzen bewahren und mitnehmen.
Auch schwere Momente, wie der Tod von Pfarrer Bernard Guhs SVD, andere Durststrecken und Enttäuschungen, die wir gemeinsam durchgestanden/gemeistert haben, gehören dazu. Alles Ungewisse, alles Ungeklärte lege ich vertrauensvoll in Gottes Hände.
Der Platz für diesen Artikel ist begrenzt und ich möchte beim namentlichen Dank niemanden vergessen.
Aber ich möchte noch einmal den Ehrenamtlichen von St. Joachim von Herzen danken, dass meine Verabschiedung am Ehrenamtstag stattfinden konnte. Herzlichen Dank auch für das Kommen der Ehrenamtlichen aus St. Hedwig. Ein großes Dankeschön für das große ehrenamtliche Engagement in beiden Pfarreien, das ich miterleben durfte. Vielen herzlichen Dank für alle empathischen Beiträge und Geschenke – alle haben spürbar ihr Herz sprechen lassen.
Jetzt freue ich mich auf alle Begegnungen, Gottesdienste, Veranstaltungen, sei es haupt- oder ehrenamtlich, die wir bis Silvester noch miteinander erleben und teilen werden. Ich freue mich auf die persönlichen Begegnungen und Gespräche, die wir in der Zeit noch führen können. Ich denke, die letzten Abschiedsworte als Hauptamtliche in unserem Pfarrverband werde ich sicher noch in beiden Pfarreien in einem Gottesdienst aussprechen. Da ich im Pfarrsprengel von St. Joachim wohne, freue ich mich auf viele Begegnungen.
In Dankbarkeit, mit herzlichsten
Segenswünschen Ihre/Eure „Kieler Sprotte“ Marina Lisa Steineke

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